Das Augen Magazin

Augenlasern Augenchirurgie Linsen

Hornhautverkrümmung Operation

Wenn medizinisch die Begriffe Stabsichtigkeit oder Astigmatismus auftauchen, dann leidet der Patient unter einer Hornhautverkrümmung am Auge. Eine Hornhautverkrümmung besteht, wenn eine unterschiedliche Wölbung an den Seiten der Hornhaut vorliegt.

Ist die Stabsichtigkeit stark ausgeprägt, kann unter Umständen eine Operation unumgänglich werden, damit der Patient seine Sehfähigkeit wieder deutlich verbessert. Durch die gekrümmte Hornhaut und die damit geänderte Abbildung auf der Netzhaut erscheinen die wahrgenommenen Bilder verzogen und verschwommen. Fehlen jedoch Kurz- oder Weitsichtigkeit, kann die vorhandene Hornhautverkrümmung gut zur Gegenseite ausgeglichen werden, wodurch eine bessere Sehfähigkeit ermöglicht wird. Zu beachten ist hier jedoch, dass eine Hornhautverkrümmung nicht selten mit normaler Fehlsichtigkeit verwechselt wird. Ebenso können organische Ursachen, früh-kindliche Unterentwicklung oder Schäden an der Netzhaut, Auswirkungen auf die Sehschärfe haben. Diese Faktoren sollten bei allen augenärztlichen Untersuchungen mit einbezogen werden.

Gelingt es nicht, die Hornhautverkrümmung mittels Sehhilfe oder weiteren Verfahren wie beispielsweise der Lasik auszugleichen, hilft oft nur noch eine Hornhautverkrümmung Operation. Mittels verschiedener Hornhautschnitte erfolgt hierbei eine operative Korrektur zum Ziele der Begradigung und anschließender Wiederherstellung der Sehschärfe.

Die Operation am Auge erfolgt in mehreren Schritten. Eine Vollnarkose ist hierbei nicht erforderlich, in der Regel genügt eine örtliche Betäubung mittels spezieller Augentropfen.

Anhand eines Operationsmikroskops werden an beiden Seiten der Hornhaut Markierungen vorgenommen und die Stärke der Hornhaut gemessen. Der Patient erhält danach eine örtliche Betäubungsspritze, auch Retrobulbäranästhesie oder Paraanästhesie genannt, in Nähe des Augapfels. Je nach Stärke der Krümmung erfolgt nun die meist beidseitige Abtragung der Hornhaut. Je nach Schichtdicke wird hier meist eine Schnitttiefe von 70 oder 80 Prozent nötig. Die gesetzten Einschnitte bedingen eine selbstständige Regenerierung der Hornhautverkrümmung. Nach Abschluss der Operation erhält der Patient einen Verband; Folgeoperationen werden selten notwendig.

Lasik vs Lasek

Die Lasik- und auch Lasek-Technik ist eine Methode zum Korrigieren von Sehfehlern mittels Laser-Operation. Dabei handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, mit dem auch größere Sehfehler ausgeglichen werden können. Bevor man sich für die Korrektur der Sehstärke mittels Lasik bzw. Lasek entscheidet, sollte man sich von einem Arzt ausführlich über die Chancen, Grenzen sowie über Risiken informieren lassen.

Die Lasik- bzw. Lasek-Technik arbeitet in Bereichen, die mit einem von Menschenhand geführten Skalpell nicht zu behandeln sind: Sie liegen weit unter einem Tausendstel Millimeter. Mit dieser Präzision können Fehler des Auges, die mit der Brechkraft zu tun haben, zuverlässig korrigiert werden. Es handelt sich darüber hinaus um einen umkomplizierten Eingriff, der nur wenige Minuten dauert und in der Regel schmerzfrei ist. Vor der OP wird das Auge örtlich betäubt. Mit dem so genannten Excimer, einem Kaltlicht-Laser können Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit ebenso wie Stabsichtigkeit korrigiert werden. Dabei hat es sich als sinnvoll herausgestellt, nur Kurzsichtigkeit bis etwa -10 Dioptrien und Weitsichtigkeit bis etwa vier Dioptrien zu korrigieren, da es bei stärkeren Sehstörungen weniger große Erfolge und mehr Risiken gibt. Ob die Augen jedoch überhaupt für eine Lasik- bzw. Lasek-OP geeignet sind, muss eine individuelle Beratung klären, da der Erfolg einer Operation auch von der Dicke der Hornhaut, ihrer Krümmung und der Größe der Pupillen abhängig ist.

Lasik hat kurz gesagt den Vorteil, dass der Eingriff weniger schmerzhaft ist und schneller verheilt. Lasek kann auch bei relativ dünner Augenhornhaut durchgeführt werden, ist aber im Gegensatz zu Lasek schmerzhaft und der Heilprozess dauert statt ein oder zwei Tagen wenige Wochen. Hintergrund für diesen Unterschied: Bei Lasik wird im Inneren der Hornhaut gelasert. Dazu wird im äußeren Teil der Augenhornhaut ein kleiner Deckel angeschnitten (so genannter Flap) und dann umgeklappt, um in der nun offen liegenden mittleren Hornhautschicht zu lasern. Bei LASEK hingegen arbeitet man fast auf der Oberfläche des Auges bzw. einem sehr äußeren Teil der Hornhaut. Dieser ist jedoch im Gegensatz zum inneren Teil der Hornhaut schmerzempfindlich.

Jedes Jahr lassen sich nach Angaben von Verbänden etwa 100.000 Deutsche die Fehlsichtigkeit mittels Lasik- bzw. Lasek-Technik korrigieren. Die Erfolgsquote liegt in Deutschland in zertifizierten Augen-Kliniken angeblich bei mehr als 90 Prozent, in diesen Fällen wich das Ergebnis nicht mehr als minus oder plus 0,5 Dioptrien von dem gewünschten Ergebnis, also in der Regel der Normalsichtigkeit, ab. Es kann auch nach einer Lasik- bzw. Lasek-OP noch das Tragen von Kontaktlinsen oder einer Brille nötig sein. In guten Fachkliniken liegt das Sehvermögen aber oft auch bei 100 Prozent nach einer Lasik- bzw. Lasek-Operation. Ein solcher Eingriff sollte also nach Kosten, Nutzen und Risiken individuell abgewägt werden. Dabei hilft der Arzt des Vertrauens. Was die Kosten betrifft, empfiehlt sich ein Preisvergleich, da in Deutschland die Kosten stark schwanken, mehr noch weltweit betrachtet. Populär sind beispielsweise auch Kliniken in der Türkei, die meist sehr viel preiswerter sind als deutsche Kliniken. Mehr über Lasik und Lasik erfährt man bei Augenlaserkliniken wie z.B. EuroEyes.

Lasik mit Wellenfront-Technologie

Lasik ist eine medizinisch anerkannte Operationsmethode der Augenchirurgie, die seit Anfang der neunziger Jahre zur Behandlung von Fehlsichtigkeiten angewandt wird. LASIK ist ein Kürzel für „Laser in Situ Keratomileusis“. Die Lasik, bei der die Schnittsetzung (Keratomileusis) unter Einsatz des Lasers durchgeführt wird, ist mit nahezu neunzig Prozent die am häufigsten angewandte Methode der refraktiven Chirugie. Darunter versteht man die chirurgische Veränderung der Hornhaut, um Refraktionen (optische Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Stabsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung) des Auges zu beheben. Die aktuellste technologische Neuerung in Lasik ist die hochinnovative Wellenfront-Technologie (Wavefront Technology), die ursprünglich für Astronauten entwickelt wurde. Sie wird in Kombination mit der Lasik-Methode zur Verbesserung des Sehvermögens eingesetzt.

Ein Wellenfront gesteuertes Augenlasern ersetzt Sehhilfen

Die Korrektur der Fehlsichtigkeit mittels Laser ist augfrund der wissenschaftlich belegten, guten Ergebnisse zum medizinischen Standard geworden. Bei der Wellenfront-gesteuerten Lasik wird ein Laserstrahl auf die Netzhaut des Auges geworfen und ein Sensor misst die kleinsten individuellen Irregularitäten („Aberrationen“) des optischen Systems. Diese Daten nutzt der Chirurg für die Programmierung des Lasers, was eine hohe Genauigkeit bei den computergesteuerten Augenoperationen gewährleistet. Parallel dazu sind auch die Operationsinstrumente technisch weiterentwickelt worden.

Ganz entscheidend für den Erfolg dieser Alternativ-Methode zu Kontaktlinsen und Brillen, ist die in vielen Augenoperationen gewonnene Erfahrung der Chirurgen. Einige Augenkliniken mit erfahrenen Augenchirugen wurden mit dem Gütesiegel Lasik-TÜV ausgezeichnet.

Laut Kommission der Refraktiven Chirurgie, darf die Hornhaut durch den Laser nicht dünner als 280 Millimeter werden, damit gewährleistet ist, dass sie dem Augenin nendruck standhält. Die Patienten profitieren von der relativen Schmerzfreiheit dieser Methode und den bereits nach einem Tag sichtbaren Ergebnisse.

Neues Sehvermögen durch individuelle Wellenfront-Technologie

Für wen die Lasik mit Wellenfront-Technologie geeignet ist, wird von den Fachärzten der Augenheilkunde in einer Voruntersuchung abgeklärt. Generell empfiehlt sich diese Methode für Personen die es leid sind, täglich mit Brille und Kontaktlinsen zu hantieren oder diese im ihrem Beruf oder beim Sport als hinderlich empfinden. Zur Entscheidung, sich die Hornhaut lasern zu lassen, kann auch starke Fehlsichtigkeit führen.

Der Vorteil dieser innovativen Methode ist, dass die Hornhaut dabei nicht verletzt wird. Vereinfacht dargestellt wird der „Deckel“ der äußersten Hornhautschicht abgehoben, die Streufehler mit dem Laser behoben und der Deckel wächst wieder an. Zum größten Nutzen der Lasik mit Wellenfront-Technologie zählt die Optimierung des Dämmerungssehens, aber es können in einigen Fällen auch Hornhautverkrümmungen abgemildert werden. In den USA und Europa erfreut sich dieses Laserverfahren für die Augenoperation größter Beliebtheit. In Europa wurde die W ellenfront-Operations-Methodik von ca. 500.000 Patienten gewählt.

Zahlt die Krankenversicherung das Augenlasern?

Wenn es um eine Augenlaser-Behandlung geht, so muss man hierzulande zwischen der gesetzlichen (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV) unterscheiden, wenn es um die Frage geht, ob die für das Augenlasern anfallenden Kosten von der Krankenversicherung übernommen werden.

Bei Fehlsichtigkeit, ob Kurz- oder Weitsichtigkeit, nutzen die meisten Menschen nach wie vor Brillen oder Kontaktlinsen. Diese haben aber auch Nachteile, besonders ab einem bestimmten Grad an Fehlsichtigkeit. Brillengläser sind dann mitunter sehr dick und optisch völlig unattraktiv, Kontaktlinsen kann man ohnehin nur bis zu einer bestimmten Fehlsichtigkeit nutzen. Die Augenlaser-Behandlung wäre also eine gute Alternative, die das Problem vor allem dauerhaft lösen würde. Dennoch erstattet die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für das Augenlasern generell nicht, da die Behandlung nach wie vor unter kosmetische, und nicht unter medizinisch notwendige Behandlungen eingestuft wird.

Etwas anders stellt sich die Situation der Kostenübernahmen bei den privaten Krankenversicherungen dar. Hier kann man nicht generell sagen, dass die Kosten der Laserbehandlung nicht übernommen werden, sondern die Entscheidung wird von Krankenkasse zu Krankenkasse sehr individuell und auf den einzelnen Fall bezogen getroffen. Dennoch ist es auch hier so, dass der überwiegende Teil der privaten Krankenversicherungen die Augenlaser-OP nicht bezahlt. Pauschale Aussagen kann man hier also nicht treffen, oftmals gibt es allerdings einen Verhandlungsspielraum, also ein Gespräch mit der privaten Krankenversicherung kann durchaus lohnenswert sein, um zumindest einen Teil der Kosten erstattet zu bekommen.

Eine Möglichkeit gibt es jedoch für gesetzlich und privat Versicherte, zumindest einen Teil der Kosten für das Augenlasern erstattet zu bekommen. Es gibt inzwischen private Krankenzusatzversicherungen, so genannte Augenversicherungen, die man separat abschließen kann und die dann auch einen Teil der Kosten für die Augenlaser-Behandlung übernehmen.

Augenlaserkliniken in Dresden

Kurz-, Weit oder Alterssichtigkeit ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Viele Menschen möchten allerdings aus ästhetischen oder beruflichen Gründen auf Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen verzichten - selbst wenn mit inzwischen echten Hightech-Kontaktlinsen wie z.B. den Silikon-Hydrogel-Linsen von Biofinity durchaus ein extrem verbesserter Tragekomfort für Kontaktlinsenträger gegeben ist. Durch Laserbehandlungen der Augen ist es möglich - ganz auf Linsen oder Brille zu verzichten. Die am meisten eingesetzte Methode ist “Laser in-situ Keratomileusis”- Technik – kurz LASIK. Der Patient kann sofort nach der Behandlung wieder scharf sehen und das ohne Schmerzen. Bei dem LASIK Eingriff wird eine genau berechnete Menge Gewebe im Inneren der Hornhaut abgetragen ohne die empfindliche Oberfläche zu beeinträchtigen. Nebenwirkungen sind zwar die Seltenheit, dennoch sollte jeder Patient sich im Vorfeld ausreichend mit der Thematik beschäftigen und sich beraten und aufklären lassen.

In Dresden existieren viele Kliniken und Augenlaserzentren, die sich der Augenkorrektur widmen. Das Augenlaserzentrum Dresden z.B. scheint fachlich äußerst kompetent und bietet ein breites Spektrum an Informationen rund um das Thema Augenoperationen. Dem Patient wird im Vorfeld genau erklärt, wie der Eingriff verlaufen wird und welche Risiken die Operation birgt.

Die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Carl Gutav Carus ist in Dresden ebenfalls eine Anlaufstelle für die Korrektur der Kurz- oder Weitsichtigkeit. Ein Medizinerteam führt hier schon seit Jahren Behandlungen am Auge durch und ist auf die LASIK Technik spezialisiert.

Man kann in Deutschland sicher sein, dass die Mediziner sorgfältig und gewissenhaft arbeiten und das Wohl des Patienten in den Vordergrund stellen. Entscheidet man sich für eine Laserbehandlung, so kann man in Dresden sicher gehen, vertrauenswürdige Ärzte zu finden. Allerdings sollte man sich im Vorfeld einen intensiven Eindruck über den Arzt und die Klinik oder das Augenlaserzentrum machen. Siehe weiterführend auch www.augenlasern-dresden.de.

Augenlasern

Kurz- und Weitsichtigkeiten können durch verschiedene operative Verfahren erfolgreich korrigiert werden. Die operative Korrektur bei starken Hornhautverkrümmungen ist derzeit noch begrenzt.

Bei Kurzsichtigkeiten bis -6 Dioptrien ist die „Photorefraktive Keratektomie“ ein inzwischen älteres Verfahren. Nach der örtlichen Betäubung von Horn- und Bindehaut wird die oberflächliche Hornhautschicht mittels eines Excimer Lasers entfern und anschließend neu geformt.

Die modernsten und sichersten Verfahren sind Lasik und Femto-Lasik. Zur Korrekturen von Fehlsichtigkeiten wird die äußere Lamelle der Hornhaut teilweise abgetrennt und anschließend aufgeklappt. Bei Weitsichtigkeiten (bis +3 Dioptrien) wird die Hornhaut um die gewölbte Achse abgeschliffen. Bei Kurzsichtigkeiten (bis -6 Dioptrien) wird im Zentrum die Hornhaut abgetragen. Die zurück geklappte Hornhautlamelle muss nicht genäht werden, da sie sich selbsttätig ansaugt. Nach der Behandlung können die Patienten auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten. Ein bis zwei Tage nach der Behandlung ist eine gute bis sehr gute Sehschärfe wieder erlangt.

Ein weiteres operatives Verfahren ist die „Laser epithelialen Keratektomie“ (LASEK). Bei diesem Verfahren wird mittels einer alkoholischen Lösung die oberflächliche Hornhautschicht angelöst und anschließend zur Seite geschoben. Analog zur Photorefraktive Keratektomie wird die Hornhautschicht entfernt. Abschließend wird die Hornhautschicht wieder zurück gesetzt. Entsprechend der Größe der behandelten Fehlsichtigkeit stellt sich eine gute Sehschärfe nach ein bis zwei Wochen wieder ein. In Ausnahmefällen auch erst nach vier Wochen.

Die Kosten für eine Augenlaserbehandlung werden für einen Versicherungsnehmer privater Krankenkassen nach persönlicher Begutachtung gezahlt, da Kontaktlinsen und Brillen einem Augenlaserverfahren gleichzusetzen sind. Gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in den meisten Fällen nicht.

Augenlaserbehandlung - ein Überblick

Bei Fehlsichtigkeit stellt die Augenlaserbehandlung eine wirkungsvolle Alternative zu Brille oder Kontaktlinsen dar. Der erfahrene Augenarzt berät, bis zu welchem Grad der Fehlsichtigkeit eine Korrektur mit Laser sinnvoll ist.

Generell findet vor der Augenlaserbehandlung eine ausführliche Voruntersuchung statt, bei der die exakte Dicke der Hornhaut vermessen wird.

Das bekannteste und mit 90.000 Eingriffen pro Jahr gängigste Verfahren der Laserbehandlung ist die Lasik Methode. Sie findet Anwendung in allen großen Augenlaserzentren. Der Eingriff wird unter lokaler Betäubung durchgeführt, der Patient ist bei vollem Bewusstsein.

Nachdem der Chirurg ein dünnes Gewebescheibchen, den sogenannten “Flap” hochgeklappt hat, kann er die Krümmung der Hornhaut gezielt korrigieren, indem der Augenlaser mit kurzen Pulsen überschüssiges Gewebe der Hornhaut verdampft. Dieser Vorgang erfolgt computergestützt.

Nach der Augen-Laser-Operation wird der Flap wieder geschlossen und schließt sich von selbst an der Hornhaut an. Ein leicht modifiziertes Verfahren bietet die Femto-Lasik, bei der nur ein extrem dünner Flap gelöst wird. Der Eingriff dauert je Auge ungefähr 20 Minuten, das eigentliche Augen Lasern jeweils nur ca. 1 Minute. Der Großteil der Patienten kann danach auf eine Brille oder zum Beispiel weiche Kontaktlinsen verzichten.

Bei Alterssichtigkeit, die auf eine Versteifung der Linse zurückzuführen ist, zeigt eine Augenlaserbehandlung keine Erfolge.
Die Augenlaserbehandlung ist bisher keine Leistung, die durch gesetzliche Krankenkassen übernommen würde. Auch private Krankenkassen übernehmen nur in selteneren Fällen die Kosten. Eine Nachfrage lohnt aber in jedem Fall.

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Augenlaserzentren in Hamburg

In Hamburg haben sich mehrere Augenlaserzentren etabliert. Einige sind Niederlassungen von europaweiten Klinikgruppen, die zum Teil im Verbund mit größeren lokalen Kliniken operieren. Andere sind aus kleineren Praxen hervorgegangen und bieten einen eher persönlichen Service.

Die EuroEyes Gruppe ist inzwischen in Hamburg gleich mit zwei Häusern vertreten. Im Stammsitz an der Elbchaussee, wo bereits mehr als 25.000 Augenlaserbehandlungen durchgeführt wurden, umfasst das Angebot das gesamte Spektrum der Refraktiven Chirurgie. Beide Niederlassungen sind spezialisiert auf Femtosekunden- und Wellenfront-Lasik. Gründer ist Dr. Jörn Jörgensen. EuroEyes kann die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 sowie das Gütesiegel vom TÜV Süd nachweisen.

In der Universitätsklinik Eppendorf befindet sich eine Filiale des europaweiten Spezialisten CARE Vision. Neben einer engen Vernetzung mit der klinischen Forschung führt der Operateur Dr. Linke Behandlungen sowohl mit dem Excimer-Lase, YAG-Laser, Dioden-Laser und Argon-Laser durch. CARE Vision bietet seinen Patienten eine kostenlose Nachbehandlungsgarantie für 10 Jahre.

Unter dem Dach der Klinik Fleetinsel in der Innenstadt firmiert eine Dependance der Augenlaser-Kliniken VisuMed. Das Ärzteteam ist spezialisiert auf die Behandlung mit dem Excimer-Laser.

Zu den kleineren Augenlaserzentren zählen die von Dr. Rauhut geleitete Alster-Lasik in Hamburg Pöseldorf sowie die Praxisklinik Hohe Bleichen. Der verantwortliche Operateur Dr. Fischer behandelt mit einem Bausch & Lomb LASIK Laser.

In den Räumen der der Estetica-Klinik in der Hamburger Innenstadt befindet sich das Lasermed Augenzentrum. Die dortigen Behandlungen mit dem Zeiss-Laser zeichnen sich durch hohe Präzision aus.

Vor den Toren Hamburgs gelegen hat das ehemalige Hanseatische Laserzentrum unter dem Namen Augenlaserzentrum an der Park-Klinik Manhagen seinen Standort eröffnet. Auch hier ist eine Augenlaser-OP möglich.

Betrachtet man diese Vielfalt an Möglichkeiten, sich in der Hansestadt Hamburg die Augen lasern zu lassen, dann fällt das Kontaktlinsen bestellen wohl bald flach… - egal ob Sie nun Einweg Kontaktlinsen oder Jahreskontaktlinsen nutzten.

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Wie viel Dioptrien können durch Augenlasern korrigiert werden?

Bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen handelt es sich um Abweichungen in der Netzhaut. Eintreffende Lichtstrahlen werden fehlerhaft auf die Netzhaut abgebildet, so dass das Bild verschwommen projiziert wird. Diese Brechungsanomalie wird in Dioptrien (plus oder minus) ausgedrückt und kann durch Augenlaserkorrekturen behoben werden.

Je nach Schweregrad der Sehschwäche werden unterschiedliche Augenlaserverfahren angewendet, die im Folgenden aufgeführt werden.

Die Lasik Laserbehandlung (Laser in Situ Keratomileusis) ist mittlerweile die meist eingesetzte Methode, um folgende Arten der Fehlsichtigkeit zu korrigieren:

Kurzsichtigkeit bis ca. -10 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis ca. +4 Dioptrien, Hornhautverkrümmung bis 4 Dioptrien.

Beim Augen lasern mit der „Lasik“ - Methode wird bei Kurzsichtigkeit mittels Laser die Hornhaut im Zentrum abgeflacht.
Bei Weitsichtigkeit wird durch den Laser die Hornhaut um den Kern herum ringförmig per Laser abgetragen, und die Krümmung mittig erhöht.
Eine Hornhautverkrümmung wird bei einer Operation von Kurz- oder Weitsichtigkeit mitbehandelt. Die Hornhaut wird so abgetragen, dass die Hornhautoberfläche, eine gleichmäßige Krümmung wie eine Kugel aufzeigt.

Die „PRK“ und ihre Weiterentwicklung, die „Lasek“ werden heute in der Regel bei Patienten gebraucht, bei denen eine „Lasik“-Methode nicht möglich wäre (z.B. bei Kurzsichtigen mit sehr dünnen Hornhäuten).
Kurzsichtigkeiten können bis zu -6 Dioptrien, Weitsichtigkeiten bis zu +3,0 Dioptrien und Hornhautverkrümmung bis zu -3 Dioptrien korrigiert werden.

„PRK“ bedeutet „Photo- Refaktive - Keratektomie“. Bei der „PRK“ wird auf der Hornhautperipherie, nach Abtrennung der oberen Schicht, mit dem Laser Gewebe abgetragen und der Sehfehler ausgeglichen.

Bei stärkeren Sehschwächen, deren Dioptrienwerte die bisher genannten übersteigen, werden mittels Laserverfahren künstliche Linsen eingesetzt, siehe intraokulare Linse.
Die Linsen werden in das Innere des Auges, zwischen die Iris (Regenbogenhaut) und Augenlinse eingesetzt (Linsentausch).
Die Hornhaut bleibt bei dieser Operation unberührt.

Auch bei Alterssichtigkeit und dem „grauen Star“ kann mittlerweile eine künstliche Linse eingesetzt werden – die so genannte Multifokallinse.

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