Lasik vs Lasek
Die Lasik- und auch Lasek-Technik ist eine Methode zum Korrigieren von Sehfehlern mittels Laser-Operation. Dabei handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, mit dem auch größere Sehfehler ausgeglichen werden können. Bevor man sich für die Korrektur der Sehstärke mittels Lasik bzw. Lasek entscheidet, sollte man sich von einem Arzt ausführlich über die Chancen, Grenzen sowie über Risiken informieren lassen.
Die Lasik- bzw. Lasek-Technik arbeitet in Bereichen, die mit einem von Menschenhand geführten Skalpell nicht zu behandeln sind: Sie liegen weit unter einem Tausendstel Millimeter. Mit dieser Präzision können Fehler des Auges, die mit der Brechkraft zu tun haben, zuverlässig korrigiert werden. Es handelt sich darüber hinaus um einen umkomplizierten Eingriff, der nur wenige Minuten dauert und in der Regel schmerzfrei ist. Vor der OP wird das Auge örtlich betäubt. Mit dem so genannten Excimer, einem Kaltlicht-Laser können Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit ebenso wie Stabsichtigkeit korrigiert werden. Dabei hat es sich als sinnvoll herausgestellt, nur Kurzsichtigkeit bis etwa -10 Dioptrien und Weitsichtigkeit bis etwa vier Dioptrien zu korrigieren, da es bei stärkeren Sehstörungen weniger große Erfolge und mehr Risiken gibt. Ob die Augen jedoch überhaupt für eine Lasik- bzw. Lasek-OP geeignet sind, muss eine individuelle Beratung klären, da der Erfolg einer Operation auch von der Dicke der Hornhaut, ihrer Krümmung und der Größe der Pupillen abhängig ist.
Lasik hat kurz gesagt den Vorteil, dass der Eingriff weniger schmerzhaft ist und schneller verheilt. Lasek kann auch bei relativ dünner Augenhornhaut durchgeführt werden, ist aber im Gegensatz zu Lasek schmerzhaft und der Heilprozess dauert statt ein oder zwei Tagen wenige Wochen. Hintergrund für diesen Unterschied: Bei Lasik wird im Inneren der Hornhaut gelasert. Dazu wird im äußeren Teil der Augenhornhaut ein kleiner Deckel angeschnitten (so genannter Flap) und dann umgeklappt, um in der nun offen liegenden mittleren Hornhautschicht zu lasern. Bei LASEK hingegen arbeitet man fast auf der Oberfläche des Auges bzw. einem sehr äußeren Teil der Hornhaut. Dieser ist jedoch im Gegensatz zum inneren Teil der Hornhaut schmerzempfindlich.
Jedes Jahr lassen sich nach Angaben von Verbänden etwa 100.000 Deutsche die Fehlsichtigkeit mittels Lasik- bzw. Lasek-Technik korrigieren. Die Erfolgsquote liegt in Deutschland in zertifizierten Augen-Kliniken angeblich bei mehr als 90 Prozent, in diesen Fällen wich das Ergebnis nicht mehr als minus oder plus 0,5 Dioptrien von dem gewünschten Ergebnis, also in der Regel der Normalsichtigkeit, ab. Es kann auch nach einer Lasik- bzw. Lasek-OP noch das Tragen von Kontaktlinsen oder einer Brille nötig sein. In guten Fachkliniken liegt das Sehvermögen aber oft auch bei 100 Prozent nach einer Lasik- bzw. Lasek-Operation. Ein solcher Eingriff sollte also nach Kosten, Nutzen und Risiken individuell abgewägt werden. Dabei hilft der Arzt des Vertrauens. Was die Kosten betrifft, empfiehlt sich ein Preisvergleich, da in Deutschland die Kosten stark schwanken, mehr noch weltweit betrachtet. Populär sind beispielsweise auch Kliniken in der Türkei, die meist sehr viel preiswerter sind als deutsche Kliniken. Mehr über Lasik und Lasik erfährt man bei Augenlaserkliniken wie z.B. EuroEyes.