Augenlaserbehandlung - ein Überblick
Bei Fehlsichtigkeit stellt die Augenlaserbehandlung eine wirkungsvolle Alternative zu Brille oder Kontaktlinsen dar. Der erfahrene Augenarzt berät, bis zu welchem Grad der Fehlsichtigkeit eine Korrektur mit Laser sinnvoll ist.
Generell findet vor der Augenlaserbehandlung eine ausführliche Voruntersuchung statt, bei der die exakte Dicke der Hornhaut vermessen wird.
Das bekannteste und mit 90.000 Eingriffen pro Jahr gängigste Verfahren der Laserbehandlung ist die Lasik Methode. Sie findet Anwendung in allen großen Augenlaserzentren. Der Eingriff wird unter lokaler Betäubung durchgeführt, der Patient ist bei vollem Bewusstsein.
Nachdem der Chirurg ein dünnes Gewebescheibchen, den sogenannten “Flap” hochgeklappt hat, kann er die Krümmung der Hornhaut gezielt korrigieren, indem der Augenlaser mit kurzen Pulsen überschüssiges Gewebe der Hornhaut verdampft. Dieser Vorgang erfolgt computergestützt.
Nach der Augen-Laser-Operation wird der Flap wieder geschlossen und schließt sich von selbst an der Hornhaut an. Ein leicht modifiziertes Verfahren bietet die Femto-Lasik, bei der nur ein extrem dünner Flap gelöst wird. Der Eingriff dauert je Auge ungefähr 20 Minuten, das eigentliche Augen Lasern jeweils nur ca. 1 Minute. Der Großteil der Patienten kann danach auf eine Brille oder zum Beispiel weiche Kontaktlinsen verzichten.
Bei Alterssichtigkeit, die auf eine Versteifung der Linse zurückzuführen ist, zeigt eine Augenlaserbehandlung keine Erfolge.
Die Augenlaserbehandlung ist bisher keine Leistung, die durch gesetzliche Krankenkassen übernommen würde. Auch private Krankenkassen übernehmen nur in selteneren Fällen die Kosten. Eine Nachfrage lohnt aber in jedem Fall.